Meditation leicht gemacht: Tipps für Einsteiger

Für dich ist die Weihnachtszeit alles andere als besinnlich? Stehst du häufig unter Stress, teste Meditation für Anfänger: So kehrt Ruhe, Gelassenheit und Energie zurück in deinen Alltag. Mit unseren Tipps kannst du direkt starten …

In der Ruhe liegt die Kraft

Das wissen wir nicht erst, seit es uns Kultfigur Meister Yoda vorgemacht hat: Meditation führt nicht nur zu Entspannung, sondern auch zu mehr Power. Darüber hinaus wird man durch Meditationsübungen ausgeglichener und kann sich obendrein besser konzentrieren. Nimm dir zehn bis 20 Minuten Zeit dafür, bestenfalls einmal zu jeder Tageszeit. Meditierst du zum Beispiel vor dem Mittagessen, helfen dir die Übungen, nicht in das berühmte Mittagstief zu fallen.

Mit dieser einfachen Anleitung kannst du Meditieren erlernen – und zwar schnell und mühelos:

Der Anlauf

Meditation ist zu jeder Tageszeit möglich und nahezu überall. Bist du im Büro, suche dir einfach ein ruhiges Plätzchen. Selbst in der S-Bahn fällt es nicht weiter auf, wenn du die Augen schließt. Zuhause jedoch solltest du es dir richtig gemütlich machen. Richte dir deinen Meditationsplatz so ein, wie es dir gefällt, etwa mit Meditationskissen oder -decke, Kerzen, Räucherstäbchen, Aromalampe oder kleinen Statuen. Solche Accessoires haben eine beruhigende Wirkung und sorgen für entspannte Atmosphäre. In die richtige Stimmung bringt dich übrigens auch unser Kurs Cooldown Yoga mit Trainerin Julia. Nach einem aufregenden Tag kommst du wieder runter und hast anschließend einen kühlen, klaren Kopf.

Der Ablauf

Setze dich bequem und mit geradem Rücken auf den Boden. Kreuze die Beine im Lotussitz und vermeide es, den Rücken an die Wand zu lehnen. So fließt die Energie leichter durch deinen Körper. Wie bitte, Energie, die durch den Körper fließt? Klingt esoterisch, ist aber so. Schon allein unser Gehirn mit seinen unzähligen Neuronen und Synapsen steht ständig unter Strom. Das ist nichts anderes als fließende Energie.

Durch mentale Übungen wie Meditation sind wir in der Lage, unseren Körper zu beeinflussen. So funktioniert’s: Bitte Körper und Geist, zur Ruhe zu kommen. Beobachte deinen Atem und spüre, wie du langsam ruhiger wirst. Achte nicht auf Gedanken, die sich einschleichen wollen. Konzentriere dich stattdessen voll auf deine Atmung.

Der Abschluss

Vertiefe zum Ende hin noch einmal deine Atmung. Wiederhole in Gedanken einige positive Affirmationen. Das sind einfache und klare Sätze, zum Beispiel „Ich bin gelassen und ruhig.“ Wer möchte, kann zum Schluss – ganz im Sinne traditioneller Meditationstechniken – dreimal laut „Ommm“ sagen.

Unser „Health and Fitness“-Tipp: Führe die Entspannungsübungen täglich zur gleichen Zeit durch, am besten langfristig mit der gleichen Methode. Dann stellen sich rasch Erfolge ein und du erzielst den größten Effekt. Fang sofort an und sammele neue Kraft, um die Weihnachtszeit in vollen Zügen zu genießen!