Nach Gewichtszunahme: Vorsicht, Falle!

Jemand steht auf Waage

Wieder ein Kilo mehr … Beschert die Waage schlechte Laune, neigen viele Menschen zu Überreaktionen. Damit erreichen sie häufig das genaue Gegenteil. Lies, was du nach einer Gewichtszunahme gerade nicht tun solltest – und was dich wirklich zurück auf Linie bringt …

 

Häufige Fehler nach dem Wiegen

Natürlich gibt es Hindernisse auf dem Weg zur Traumfigur. Manchmal kommt es auch zu Rückschlägen. Geht die Gewichtskurve mal nach oben statt nach unten, ist das kein Beinbruch. Dennoch kommt es häufig zu falschen Reaktionen. Wir haben Fallen zusammengestellt, in die du nicht tappen solltest.

Gib Katzenjammer keine Chance

Heute schon gewogen? Darauf erst mal eine Tafel Schokolade … Aus Frust über überflüssige Pfunde würde man sich am liebsten mit etwas Süßem trösten. Ein Teufelskreis, aus dem man so wieder herauskommst: Ärgere dich nicht über dich selbst. Plane stattdessen wieder mehr Bewegung und gesundes Essen in deinen Alltag ein. Eine ausgewogene Kost mit viel Gemüse, Obst und Vollkornprodukten sollte in deinem Ernährungsplan dominieren. Doch Cheat Days sind sehr wohl von Zeit zu Zeit erlaubt. Gönn dir ruhig hin und wieder dein Lieblingsdessert. Hauptsache, du genießt bewusst jeden Bissen davon. Ein schlechtes Gewissen führt dich nur wieder zurück in die Frustspirale.

Setz nicht auf „Friss die Hälfte“

Viele versprechen sich damit schnelle Effekte beim Abnehmen: Sie essen viel weniger oder lassen sogar ganze Mahlzeiten ausfallen. Damit stellen sie sich selbst ein Bein: Sinkt der Blutzuckerspiegel, kommt es zu Heißhungerattacken. Außerdem verliert man neben Fett auch wertvolles Muskelgewebe.

Meide außerdem Trenddiäten, die bestimmte Nahrungsmittel verteufeln oder eine einseitige Ernährung anpreisen. Denn sobald du die Hungerkur beendest und wieder isst und trinkst wie zuvor, setzt der vielzitierte Jo-Jo-Effekt ein. Das passiert dabei: Weil der Grundumsatz gesunken ist, lagert der Körper überflüssige Nährstoffe in Fettdepots ein. Die Folge? Hinterher wiegst du mehr als vor der Diät. Was besser als zu strenge Ernährungsregeln hilft, den Jo-Jo-Effekt zu vermeiden: regelmäßige Bewegung. Das zeigt eine amerikanische Studie.

Übertreib’s nicht mit dem Sport

Stürz dich jetzt jedoch nicht in ein Training, das deinen Körper überfordert. Startest du vorsichtig in neue Bewegungsabläufe, vermeidest du Muskelkater und Verletzungen. Zudem braucht dein Körper Pausen, um neue Muskeln aufzubauen.

Zu wenig Sport nützt allerdings auch nicht. Wie ein ausgewogenes Training aussieht? Die richtige Balance findest du in unserem freestyle Summer Programm, jetzt mit neuen, effektiven Kursen. Forderndes Training wechselt sich mit Workouts für die Regeneration und mit Auszeiten ab. Den Schwierigkeitsgrad der Kurse legst du vorab selbst fest. Mit diesem Trainingsprogramm erzielst du in nur sechs Wochen erstaunliche Effekte. Probier’s gleich aus – ab Juni 2017 findest du auch die neuen Kurse wie MoveIt in diesem Trainingsprogramm!

Lass die Waage ruhig mal links liegen

Stell dich nicht täglich auf die Waage, sonst machst du dich nur verrückt. Manchmal lügt sie nämlich doch: Das Gewicht wird von Hormonstatus und unterschiedlicher Nahrung beeinflusst und kann deshalb schwanken. Außerdem sagt es nichts über die jeweiligen Anteile von Fett, Muskeln und Wasser aus. Um an einen Richtwert zu gelangen, reicht es aus, wenn du dich einmal pro Woche wiegst. Willst du genau wissen, was du durch dein Training erreicht hast? Dann lies, wie du deine Fitnesserfolge richtig misst.

Schlappmachen gilt nicht

Fürs Training bist du heute viel zu müde? Ein anstrengender Arbeitstag sollte dich nicht vom Sport abhalten, im Gegenteil. Eine schweißtreibende Trainingseinheit baut Stress ab, und du fühlst du dich danach gleich viel besser. Flaut die Motivation ab, kannst du folgendes dagegen tun: Setz dir Etappenziele und konzentriere dich auf kleine Erfolge. Stillstände oder Rückschläge gibt es immer – abhaken und weitermachen!