So läuft’s rund: Finde deine optimale Trainingszeit

Trainingszeiten

Morgens, nachmittags oder abends – wann drehst du so richtig auf? Hier erfährst du, ob deine Trainingszeit zu deinem Biorhythmus passt, wann du am meisten Fett verbrennst und zu welcher Uhrzeit du besser mal halblang machst …

Alles zu seiner Zeit

Wer abnehmen will, sollte direkt aus dem Bett auf die Trainingsmatte fallen. Oder etwa nicht? Eher nicht: Wir decken auf, wann es sich wirklich für dich lohnt, ins Schwitzen zu geraten.

So läuft’s für Frühsportler

Tatsächlich arbeitet dein Stoffwechsel nach dem Aufstehen  auf Hochtouren, und die Fettverbrennung läuft richtig rund. Aber: Verzichte vorher nicht komplett aufs Frühstück. Sport auf nüchternen Magen ist nicht zu empfehlen – du brauchst Kraft für deine Fitnessübungen. Zwar verbrauchst du ohne Frühstück etwa sieben Prozent mehr Kalorien, zum Beispiel 214 Kalorien statt 200, aber dafür fällt deine Leistung niedriger aus. Nimm lieber ein leichtes Frühstück zu dir und erhöhe mit der gewonnenen Energie deinen Gesamtumsatz. Ein schneller Power-Booster am Morgen ist zum Beispiel eine Banane.

Du hast kaum Zeit vor der Arbeit? Auch dafür gibt’s eine Lösung: ein intensives 15-Minuten-Workout für zuhause, zum Beispiel unser Two Intense Even Harder 15 für einen straffen Bauch und einen knackigen Po. Achte darauf, wie du dich nach dem Sport am Morgen fühlst. Gut möglich, dass du danach aktiver und mit mehr Motivation in den Tag startest.

Wenn du von Natur aus Langschläfer bist, gibt es keinen Grund, dich in der Früh aus dem Bett zu quälen. Deine Zeit kommt später am Tag und zwar bei deinem …

Leistungshoch zwischen 16 bis 19 Uhr

Es kommt eben ganz drauf an: Ist man „Frühmensch“ oder „Spätmensch“? Bei Frühaufstehern lässt die Leistungsfähigkeit abends leicht nach. Doch wer erst im Laufe des Tages richtig wach wird, für den ist zwischen 16 und 19 Uhr der ideale Zeitraum für intensives Kraft- oder Ausdauertraining.

Der Grund: Zwischen Nachmittag und frühen Abend geht die Leistungskurve noch einmal nach oben. Jetzt sind Muskelkraft, Blutdruck und Lungenfunktion von Spätaufstehern in Bestform, und die Muskeln zeigen sich besonders empfänglich für Reize – sie dürfen also ordentlich gefordert werden.

Wann du auf Sport verzichten solltest

Wann alles andere als Trainingszeit ist? Nach dem Mittagessen, denn dann läuft der Körper auf Sparflamme. Jetzt transportiert er weniger Blut zu den Muskeln und dafür mehr in den Magen-Darm-Trakt zur Verdauung. Um wie viel Uhr genau dein Leistungstief ist, hängt auch von deiner inneren Uhr ab.

So findest du deine eigene Trainingszeit

Du fühlst dich häufig schlapp und unmotiviert? Das könnten Zeichen dafür sein, dass du gegen deinen Biorhythmus lebst. Mit viel Zeit und Mühe kann man seinen Biorhythmus umtrainieren. Besser: Höre, soweit es möglich ist, auf deine innere Uhr. Nur so holst du das Beste aus dir raus – dein Körper wird’s dir danken.

Teste im Urlaub, wie deine innere Uhr tickt. Stelle dir keinen Wecker und geh erst ins Bett, wenn du müde bist. Sobald sich dein Körper auf seinen natürlichen Biorhythmus eingestellt hat, spürst du, zu welcher Tageszeit du Lust auf eine Trainingseinheit bekommst.

Hast du deine Trainingszeit gefunden, dann mach‘ sie zur Routine. Der Körper gewöhnt sich im Nu daran. Der Effekt? Sport wird zum selbstverständlichen Teil deines Lebens.