Clean Eating: Was steckt hinter diesem Trend?

Gesunde Lebensmittel

Ist Clean Eating eine weitere angesagte Diät oder ein Ernährungsplan, der sich langfristig auszahlt? Steht Hungern auf dem Programm, oder wirst du damit richtig satt? Lies die Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Clean Eating – und ob es sich lohnt …

Natürlich gesund ernähren

Wenn es zu deinen guten Vorsätzen fürs neue Jahr gehört, dich besser zu ernähren, dann versuch’s mal mit Clean Eating: In den USA hat die Ernährungsphilosophie bereits jede Menge Fans. Wir verraten dir, was hinter dem neuen Trend steckt.

Was ist Clean Eating überhaupt?

Damit es keine Missverständnisse gibt: Das englische Wort „clean“ bedeutet in diesem Fall nicht das Gegenteil von „schmutzig“. Vielmehr steht es für „rein“ und meint damit unverarbeitete Lebensmittel.

Im Gegensatz zu einseitigen Diäten, die zum Beispiel Kohlenhydrate oder Fette verteufeln, bietet Clean Eating einen großen Vorteil: Alles ist erlaubt – solange es sich um natürliche, unverarbeitete Lebensmittel handelt. Je frischer und gesünder die Zutaten, desto besser. Ziel von Clean Eating ist es, den Ernährungsplan auf ausgewogene Mischkost und eine gesunde Küche umzustellen. Hungern ist dagegen unerwünscht.

Worauf muss ich achten?

Im Grunde ist es ganz einfach: Streiche Fertiggerichte von deinem Einkaufszettel und ersetze sie durch frische, naturbelassene Lebensmittel. Dazu zählen unter anderem viel Gemüse, Obst und Salat, aber auch Fisch, Fleisch und Vollwertkost. Empfehlenswert sind regionale und saisonale Lebensmittel. Damit tust du nicht nur deiner Gesundheit, sondern auch den Landwirten in deiner Nähe etwas Gutes.

Hier die wichtigsten Regeln fürs Clean Eating:

  • Starte gesättigt in den Tag:

    Beginne den Morgen mit einem ausgewogenen Frühstück, und nimm deine Mahlzeiten regelmäßig ein.

  • Setze auf Mischkost:

    Verbinde komplexe Kohlenhydrate wie Vollwertkost mit fettarmem Eiweiß.

  • Übernimm das Kochen selbst:

    Ersetze Fastfood- und Fertiggerichte durch frisch zubereitete gesunde Mahlzeiten. Das hat viele Vorteile. Einer davon: Du nimmst keine Geschmacksverstärker, Farb- und Aromastoffe zu dir.

  • Versüße deine Ernährung so:

    Kauf lieber süßes Obst als zuckerhaltige Lebensmittel. Nimm auch Süßstoffe wie Aspartam von der Einkaufsliste. Lade deinen Teller mit Gemüse anstelle von Weißmehlgerichten voll.

  • Achte auf gesunde Fette:

    Iss bevorzugt „gute Fette“ wie Oliven- oder Walnussöl. Vermeide dagegen industriell hergestellte Transfettsäuren, die häufig in süßen Backwaren oder Frittiertem zu finden sind.

  • Trink viel, aber richtig:

    Nimm reichlich Flüssigkeit zur dir, aber möglichst keine gesüßten Getränke. Frisch gepresster Saft ist gesünder als Fertigsäfte, die meist Zusätze enthalten. Alkohol ist nur in Maßen erlaubt.

Woran erkenne ich Clean Food?

Möhre oder Apfel sieht man es auf dem ersten Blick an, dass sie zum Clean Food gehören. Das gelingt nicht bei jedem Lebensmittel auf Anhieb. Deshalb achte auf die Inhaltsstoffe: Je kürzer die Zutatenliste, desto besser. Geschmacksverstärker, Süß- oder Farbstoffe sollten möglichst nicht darauf stehen.

Wie schaffe ich die Umstellung auf Clean Food?

Gewohnheiten lassen sich schwer ändern. Deshalb sind wir Menschen großartig im Erfinden von Ausreden, wenn es daran geht, die Ernährung umzustellen. Ein häufiges Argument gegen frische, gesunde Mahlzeiten: die aufwändige Zubereitung. Doch auch dafür gibt es Tricks.

Koche dann, wenn du Zeit dafür findest, und nimm das Gericht mit zur Arbeit. Natürlich bleiben die wertvollen Inhaltsstoffe am besten erhalten, wenn sie frisch zubereitet und schnell gegessen werden. Deshalb setze auf einfache, schnelle Gerichte, wenn dein Zeitplan nichts anderes zulässt. Für besonders hektische Zeiten: Friere dir ein paar Portionen ein. Eine Mikrowelle findet sich mittlerweile in den meisten Büros.

Unser Fazit zu Clean Eating

Ob du Clean Food testen solltest? Ja klar, warum nicht? Risiken gibt es keine, und die Vorteile von frischer, unverarbeiteter Mischkost liegen auf der Hand. Dein Körper profitiert mit Sicherheit – und auch die Biobauern der Region. Clean Eating ist relativ einfach umzusetzen. Obendrein erhältst du ein gutes Gefühl dafür, welche Lebensmittel gesund sind und welche weniger.

Ob du damit Gewicht verlieren wirst und eine reinere Haut bekommst, wie es viele berichten, die auf Clean Eating setzen? Probiere es einfach aus, dann weißt du es genau … Den Versuch ist es wert!